Ja zu sich selbst sagen - Deep Talk mit der Boudoir Fotografin Marion

Shownotes

Ja zu Dir selbst sagen - Deep Talk mit der Boudoir Fotografin Marion

Wie bestimmt der Blick auf mich selbst meine innere Zufriedenheit? Wie kann ich Erlebtes neu und besser für mich deuten? Wie gehe ich damit um, wenn ich ausgeschlossen wurde von anderen, zu viel war?

Wenn Du spürst, dass Dich diese Worte berühren und Du Dir eine Trauung wünschst, die sich genauso anfühlt: https://heiraten-mit-bernd.de

In diesem tief ehrlichen Gespräch erfährst Du von Marion und Bernd tiefgehende Aspekte und Erfahrungen im Umgang mit Dir selbst. Bei der Boudoir Fotografie, einer sinnlichen Form der Fotografie für Frauen geht es darum sich selbst und den eigenen Körper aus ganz neuen Perspektiven und einer Haltung der Annahme zu betrachten. Marion hat hier einen Ansatz entwickelt, der Frauen in ihrem Frau-Sein tief unterstützt, und das, obwohl sie selbst vor Jahren große Probleme mit und sogar Ängste vor Frauen hatte.

Wenn Du mehr über Marion, ihre Fotografie-Kunst und ihren Podcast erfahren möchtest, sind hier ihre Kontaktmöglichkeiten:

https://www.instagram.com/purephoto.by.marion/ https://marionundpatrick.de/boudoir/ Podcast: https://sag-ja-zu-dir.podigee.io/

Transkript anzeigen

00:00:00: Bernd: Herzlich willkommen bei Ja zur Liebe. Ich bin Bernd Trauredner und in meinem Podcast geht es um das Thema Liebe. Die Liebe zu finden. Die Beziehung zu mir selbst. Freundschaft. Es geht auch um Hochzeiten. Es geht um Abschied, um alle Varianten von Liebe. Heute freue ich mich als Gast Gästin, wie sie selber sagt, oder Gesprächspartnerin, die Marion bei mir zu haben. Marion und ich kennen uns von Hochzeiten. Wir haben gemeinsam Hochzeiten erleben dürfen. Ja, liebe Marion, vielleicht stellst du dich kurz vor.

00:00:49: Marion: Ja, sehr gerne. Danke schön. Auf jeden Fall, dass ich bei deinem Podcast gestern sein darf, so wie ich immer gerne sage. Also Hallo an alle, die jetzt zuhören. Ich bin die Marion und wir werden doch schon gesagt haben, kennen wir uns von den Thema Hochzeiten? Weil ich unter anderem Hochzeitsfotografin bin. Aber tatsächlich ist mein absolutes Herzensthema nicht die Beziehung zu zwei Personen explizit, sondern vor allem die Beziehung, die man zu sich selbst haben kann. Also alles so zu dem Thema Selbstliebe, Selbstwert, Selbstakzeptanz. Und da freue ich mich jetzt drauf, mit Dir über mein Herzensthema auch sprechen zu dürfen.

00:01:30: Bernd: Ja, darauf freue ich mich auch sehr. Was ich ja bis vor kurzem noch gar nicht wusste, ist, dass du auch einen Podcast hattest. Den habe ich tatsächlich gefunden, weil er so ähnlich der Titel so ähnlich ist wie Ja zur Liebe. Und in diesem Podcast sprichst du sehr viel über das Thema, gerade mit Frauen. Die Beziehung zu mir selbst. Wie bin ich? Wie zeige ich mich? Wo sind auch Ängste? Und es geht viel um die Boudoirfotografie. Ich habe das Wort vorher nicht gekannt. Vielleicht kannst du uns kurz nochmal erklären, was Boudoir ist, was es für dich bedeutet?

00:02:13: Marion: Ja, sehr gerne. Und zwar Dir geht es ja nicht alleine so, Also neun und neunzig Prozent der Leute, mit denen ich spreche und sage Hey, ich bin übrigens Boudoirfotografin, kommt erstmal so, Hä? Was ist denn das? Tatsächlich ist Boudoirfotografie. Also ich nenne es immer gerne sinnliche Frauenfotografie, weil der Fokus tatsächlich sehr stark auf Frauen ist. Und da geht es quasi darum, dass man sich auf eine sehr sinnliche und weibliche Art und Weise ja darstellt. Also das heißt, es ist auch in neun und neunzig Prozent der Fälle in Dessous, Dessous, Sets, Bodys usw oder auch im Teil Akt und Aktbereich, aber ich bezeichne mich ungerne selbst als Aktfotografien oder Dessousfotografen. Weil das für mich sehr, sehr, sehr viel tiefgreifender ist. Also ich sage immer gerne, typischerweise ist es so bei einem Akt oder Dessous Shooting, Du kommst hin, ziehst dich aus. Es werden Bilder gemacht und du gehst. Und bei Boudoirfotografie geht es um das Feeling, das man dabei hat. Also bei mir ist es zum Beispiel so man kommt erste Mal zu mir, wir trinken gerne ein Gläschen Sekt und reden erst einmal, lernen uns kennen, tauschen uns aus und schauen dann vor allem auch Hey, wo sind vielleicht so die Knackpunkte, wo man sagt, diese Körperpartie möchte ich vielleicht ein bisschen mehr lieben lernen oder akzeptieren lernen. Also ich habe ganz oft wundervolle Frauen bei mir, die sagen Hey, ich habe ein Erfolgserlebnis gehabt. Ich habe zum Beispiel Lipiden besiegt oder ich hatte eine schwere Krankheit und möchte deswegen meinen Körper noch mal feiern. Und das finde ich halt so wunderwunderschön, dass ich genau solche Frauen dabei unterstützen darf oder die vielleicht auch sagen Hatte ich auch schon, ich habe eine sehr toxische Beziehung hinter mir, der mir einfach nur die ganze Zeit gesagt hat Ich bin zu dick, ich bin zu faul, ich bin zu zu ungenügend. Sage ich jetzt einfach mal und Boudoirfotografie kann dabei helfen. Ich sage nicht wird, aber es kann auf jeden Fall sehr stark dabei helfen, ein neues Körpergefühl, einen weiblicheren Körpergefühl zu bekommen und vielleicht die kleinen Unperfektheiten, die jeder Mensch am Körper hat, ein Stückchen mehr lieben zu lernen.

00:04:25: Bernd: Ich habe mir das mal so überlegt und das passt zu dem, was du jetzt sagst. Also so als als Titel, als Überschrift vielleicht mit den Augen der Liebe betrachtet. Also, um bei meinem Hauptthema zu bleiben den eigenen Körper als Mensch und das Spezielle, was du dabei machst. Also ich habe nicht alle Podcastfolgen gehört, aber einige ist eben diesen Rahmen zu schaffen. Und ganz besonders spannend fand ich, dass du ja selber sagst Ja, ich bin selber auch gar nicht so gut klargekommen mit Frauen. Ich hatte sogar gewisse Ängste. Und dann, ja, habe ich das auch mal psychologisch gedeutet. Es ist ja wie eine Art Desensibilisierungsprogramm für dich selbst auch, aber viel mehr noch. So habe ich das gesehen. Jetzt mal mit dem Ausdruck formuliert Du bist liebevoll in diese Schwesternschaft der Frauen eingetreten und es war für dich oder ist für dich eine total spannende Reise. Also was hat es mit dir gemacht, genau dort zu starten? Du hattest ja erzählt, du hattest selber Schwierigkeiten als Jugendliche. Ja, Zu laut zu sein, anders zu sein. Du hast dich sehr angepasst, hast diese Maske getragen, dich selber verloren. Das sagst du ja in deinem Podcast. Und dann gehst du in diese Fotoshootings mit Frauen. Was hat das bei dir mit dir gemacht, Mit dir persönlich?

00:05:49: Marion: Was hat ganz, ganz, ganz, ganz viel bei mir gemacht? Also das war, muss man aber sagen das war keine Reise von Ich habe das innerhalb von einem Monat umgesetzt. Also ähm, wie du ja schon gesagt hattest, ich hatte früher massiv Probleme mit Frauen. Also ich habe deswegen tatsächlich auch einen Job in der Männerbranche gesucht. Da ich Vollzeit in der IT Branche tätig und da sind ja Frauen tatsächlich eher eine Rarität.

00:06:14: Bernd: Da war der Feind in Anführungszeichen nicht so präsent. Ich formuliere es mal so.

00:06:18: Marion: Das war tatsächlich so, weil früher war das wirklich. Also ich war halt in der. In der Realschulzeit. Also vollpubertäre Kinder. Kann man sagen, in einer fast reinen Mädchenklasse. Und vollpubertäre Kinder. Vollpubertären Frauen. Ich sag mal so, das Thema Women Support Women gab es damals nicht in dieser Klasse und das hat mich sehr, sehr, sehr stark geprägt in der Form von Frauen zicken sich nur an, Frauen haben immer nur diese Ellenbogen raus Mentalität. Frauen sind immer neidisch aufeinander und das hat mich sehr, sehr, sehr stark in meiner Kindheit geprägt. Und das hat auch lange gedauert, bis ich da rausgekommen bin. Bist du dieser Schwesternschaft, die du gerade.

00:07:04: Bernd: Schon.

00:07:04: Marion: Erwähnt hattest?

00:07:05: Bernd: Wenn ich da reingrätschen darf? Also es erinnert mich sehr, sehr stark daran, dass ich ja ich bin. Ich bin relativ schlecht mit Jungs klargekommen. Also ich hatte ja das habe ich schon dem eine Episode erwähnt, dann eine platonische Liebe, eine Frau, mit der ich mich gut verstanden habe. Aber so die jungen Männer, die Jungs, was die so gemacht haben, da bin ich jetzt nicht so klar gekommen, ne? Gut, ähm, hat bei mir noch mal ein anderer Background gehabt, aber ich fand so das männliche Verhalten, das klassische, was die Jungs so gezeigt haben. Ja, das war mir irgendwie immer zu hart, oder ich habe es nicht so gut verstanden. Also mich auch eher dann an Frauen orientiert viel, viel später. Irgendwann habe ich als Student mal in Der Bagger in der Traktorfabrik gearbeitet, als Staplerfahrer der Fahrer. Da waren nur Jungs und nur Männer. Dann fand ich das dann auch ganz, ganz schön. Also auch ganz spannend, ne? Aber ja, es ist so fast umgekehrt, sage ich mal fast.

00:08:04: Marion: Ja, also es war nicht so, dass ich nicht Lust darauf gehabt hätte, mit Frauen was zu machen, aber ich hatte immer das Gefühl bzw es wurde mir früher ganz ganz viel gespiegelt. So wie ich gerade bin, bin ich falsch. Also ich bin immer, wie du gerade schon gesagt hast, zu viel. Ich wollte immer dazugehören. Ich wollte immer ein Teil von so einer Frauenclique sein. Ich wollte Pyjama Partys abends haben, wo man sich gegenseitig die Haare kämmt, wo man über Jungs lästert. Das wollte ich damals alles. Aber ich hatte nie diesen sicheren Rahmen oder diese sicheren Frauen gefunden, wo ich gewusst habe okay, die akzeptieren mich so, wie ich bin. Und das hat tatsächlich bis zwei tausend ein und zwanzig. Also es ist tatsächlich noch gar nicht so lange her, aber bis zwei tausend ein und zwanzig hat das angehalten. Dieses ich kann bei Frauen nicht so sein, wie ich bin.

00:08:56: Bernd: Was sich ja in der Psychologie und meiner Selbsterfahrung gelernt habe, auch in meiner Rolle als psychologischer Berater. Sozialarbeiter ist ein Punkt, der da heißt die Deutungshoheit. Also wie deute ich meine Geschichte, wie gebe ich was eine Bedeutung? Deshalb mal so die Frage jetzt, so heute Wie deutest du dich als Person dieses zu viel? Ich mache jetzt einfach schon mal ein Angebot. War das Temperament was Lebendigkeit? Also wie deutest du dich als Mensch, der sich dann leider versteckt hat oder angepasst hat? Was warst du für ein Mensch, wenn man es jetzt vielleicht mal positiv umdeutet?

00:09:42: Marion: Also was für ein Mensch ich damals war. Ich kann dir jetzt gerne nur sagen, was für ein Mensch ich jetzt bin.

00:09:47: Bernd: Ja, oder vielleicht diese Jugendliche? Wie war diese Jugendliche, die aber das Gefühl hatte so komme ich jetzt hier nicht an? Ähm, ja, es ist ja der Wunsch, oder Der Versuch ist vielleicht positiv zu deuten. Ist jetzt nur ein Angebot oder eine Frage an dich. Das finde ich ja immer spannend.

00:10:03: Marion: Auf jeden Fall. Also ich. Ich war eigentlich immer ein Mensch, der wahnsinnig gerne gelacht hat, der auch laut gelacht hat, der, wie du gerade schon gesagt hast, so lebendig war. Ähm, und ich habe halt für mich auch gemerkt, ich wurde immer leiser und immer leiser, immer leiser, auch im Unterricht. Man also man kennt es ja so dieses ich melde mich und die Lehrer, ich sag was, weil ich habe auch gerne gelernt in der Schule.

00:10:29: Bernd: Ja und irgendwie haben die andere dir dann schiefe Blicke zugeworfen, wenn du gelacht hast. Also es gab.

00:10:35: Marion: Kommentare, es gab tatsächlich.

00:10:37: Bernd: Kommentare, die schon wieder und so.

00:10:39: Marion: Oder warum lachst du denn schon wieder so laut? Ich weiß noch, es gab auch mal, ähm, ich meine, es hat sich so in mein Gehirn eingebrannt. Ich glaube mal, dass das auch eine reale Erinnerung ist, weil manchmal können die sich ja im Laufe der Zeit auch ein bisschen verändern. Aber ich weiß noch, es gab mal eine Situation in der Schule, es war tatsächlich in der Grundschule, ich glaube vierte Klasse oder so was. Und ich war halt im Chor. Orgi Ich habe ja auch leidenschaftlich gerne gesungen. Ob ich gut war, weiß ich nicht. Aber ich habe auf jeden Fall gerne gesungen. Und es gab eine Situation bei einer Schulaufführung gewesen, bei einer Probe. Ich hatte Mikrofon in der Hand und durfte mit meinen Kollegen, mit meinen Kollegen, mit meinen Schulkameraden.

00:11:22: Bernd: Schulkameraden.

00:11:22: Marion: Genau singen. Aber das andere Mikro war aus. Nur meins war an und es heißt man hat mich gehört. Und dann kam die Kommentare Sing doch mal ein bisschen leiser, Man will die anderen auch hören. Nicht von den Lehrern, von den Schülern kam das. Und das hat mich so nachhaltig beeinflusst. Unbewusst, glaube ich tatsächlich eher, dass ich halt eben ein bisschen zurückhaltender wurde usw und da dann tatsächlich eher mich zurückgehalten habe, damit es keine Kommentare mehr gibt. Weil das ist ja wie jetzt bei Social Media auch, wo man Kommentare bei Reels oder sowas hat. Man fokussiert sich dann plötzlich nicht mehr auf die positiven Dinge, sondern auf diese negativen Kommentare. Und die hatte ich damals halt sehr ungefiltert als Kind bekommen.

00:12:13: Bernd: Also was ich gut verstehe Ich ich sage das gerne so wenn ich einen Menschen kenne, kenne ich alle. Was will ich damit sagen? Also so auf meinem Weg. Ich habe mich in sehr tiefen Tiefen selbst kennengelernt. Auch die Ängste und Schwierigkeiten, die es da gibt. Und Menschen haben ja so Grundängste. Und eine dieser Ängste ist, aus Gruppen ausgeschlossen zu werden. Das hat ja wohl auch so ganz alte Gründe. Also in der Steinzeit hat ein Einzelner nicht überleben können und dass so ein Mechanismus. Wir wollen halt einfach dazugehören. Und wenn da so andere Signale kommen, ist das auf einer unbewussten Ebene oder kann das sich lebensbedrohlich anfühlen?

00:12:57: Marion: Auf jeden Fall, ja, das ist.

00:12:58: Bernd: Das ist schon so genau.

00:13:00: Marion: Also das hat sich ja bei mir tatsächlich so ziemlich durch die ganze Schulzeit durchgezogen und ich habe dann auch Depressionen bekommen und wusste auch gar nicht mehr so wirklich, also wirklich so hin, bis ich gesagt habe, warum lebe ich überhaupt noch, wenn mich eh keiner will, Wenn mich eh keiner mag, Wenn mich eh keiner akzeptiert? In der Zeit war auch die Beziehung zu meinen Eltern sehr, sehr schwer, weil sie auch einfach nicht wussten was ist denn los mit ihr? Weil ich habe ja auch nicht geredet, immer gesagt er ist irgendwie alles doof.

00:13:25: Bernd: Und das ist dann so in dich reingefressen. Oder vielleicht das ist es ja oft Verstehen, verstehen Menschen, also Jugendliche, Erwachsene auch, verstehen ja selber nicht so ganz was was los ist oder es fehlt an Alternativen. Genau. Also ich habe in der einen Episode erzählt von der Begegnung mit einer Yoga Frau, die damals schon vierzig war. Die hatte Psychologie angefangen zu studieren und die hat so mein Lebenskonzept komplett nochmal neu gedeutet, sage ich mal Und ja, so jemand hätte dir da vielleicht auch gefehlt, der einfach gesagt hätte Liebe Marion, betrachte das doch mal anders. Das ist einfach deine Art, oder? Ja. Und so weiter. Aber das war dann halt nicht das Thema.

00:14:08: Marion: Also ich sage ganz frei heraus ich hätte damals definitiv eine Therapie gebraucht, um da wieder rauszukommen. Also ich habe es zum Glück raus geschafft. Aber damals war ja auch so das Thema Therapie. Man geht ja nicht zum Seelenklempner, man ist ja nicht verrückt. Das war ja damals tatsächlich noch so die Zeit oder so ein bisschen den Ruf hatte.

00:14:26: Bernd: An diesem Punkt übrigens also auch für alle, die jetzt zuhören Ich beschäftige mich ja auch sehr mit dem Thema künstliche Intelligenz und mittlerweile finde ich es schon auch gut, dass Menschen mit der KI über ihre seelischen Probleme sprechen. Es hat halt den Vorteil, dass ich kein Jahr warten muss, bis der Therapeut Zeit hat. Und ich kann es ja auch ergänzend zu einer Psychotherapie machen. An dem Punkt sehe ich in der KI auch viele Vorteile. Das heißt, nachts um halb drei kommen die Ängste und ich kann mit der KI sprechen. Ich sehe da eine große Hilfe drin, wie.

00:15:04: Marion: Du das siehst. Also absolut. Also ich mache jetzt tatsächlich auch seit letztem Jahr eine Therapie privat, weil man ja tatsächlich über ein Jahr teilweise warten muss, wenn.

00:15:15: Bernd: Man Selbstzahler.

00:15:16: Marion: Als Selbstzahler. Ja genau. Und macht zusätzlich dazu Chat gpt tatsächlich Ergänzungen und ergänzt sich super weil. Also ich ich habe seit letztem Jahr leide ich auch unter Panikattacken. Ich mache daraus kein Geheimnis, weil ich glaube, dass es sehr, sehr vielen Menschen damit geht. Ja genau. Und letztes Jahr im Oktober hat es bei mir leider so einen Höhepunkt erreicht, wo ich wirklich gemerkt habe okay, es hat zu starken Einfluss auf mein Privatleben. Und ich habe gesagt, ich brauche jetzt Hilfe und jetzt geh bitte. Hat da mitunter schon gut geholfen. So die ersten Schritte, sage ich mal zu nehmen. Oder wenn ich gemerkt habe, wie du gesagt hast Nachts um drei. Also bei mir war es nicht nachts um drei, Bei mir war es eher morgens um sechs, dann ich kriege Herzrasen. Ich, ich ich weiß gerade nicht mehr weiter. Dann hat mir so, ich sage jetzt mal so, den Boden mitunter geerdet. Also ich muss auch sagen, inzwischen habe ich richtig, richtig, richtig tolle Freundinnen, Wunder, wundervolle Menschen auch an meiner Seite.

00:16:13: Bernd: Das ist schön.

00:16:13: Marion: Und das wäre? Liebe Grüße an alle, die das gerade hören. Auch wissen genau, wer gemeint ist und die sind mir wirklich inzwischen ein sehr, sehr, sehr gute Stütze. Sind wirklich so viele tolle Frauen inzwischen bei mir, wo ich einfach weiß, ich kann die theoretisch nachts um zwei heulend anrufen, weil ich gerade zum Beispiel eine Panikattacke habe und die hören mir zu oder und helfen mir und halten mich und ich glaube, diese Kombination aus Therapie, man kann schnell auch mal fragen und man hat die richtigen Menschen an der Seite. Also mein Mann natürlich auch. Also mein Mann ist dann natürlich auch die erste Stelle, aber das ist schon. Also diese Kombination, wenn du das hast, dann hast du schon so, so, so, so viel gewonnen.

00:17:00: Bernd: Es freut mich sehr, dass das. Dass sich das so entwickelt und auch Ja, ich ich bin dir auch sehr, sehr dankbar für deine Offenheit. Das passt auch zu mir, weil ich auch sehr offen mit meinen Themen umgehe. Ich habe in der Summe bisher, glaube ich, so fünf oder sechs Therapien gemacht. Gesprächstherapien, Gruppenpsychotherapien in Rehas, in denen ich bei uns sehr körperzentrierte Therapien, die wiederum ja den Körper einbeziehen. Also das ist vielleicht für alle, die jetzt zuhören. Also meine Erfahrung war so die. Das Gespräch ist sehr sehr gut sind. Aber diese Also jetzt gerade bei einem Trauma oder so sitzt es halt in den Muskeln, in dem Körper noch zusätzlich. Und da war für mich so diese Erfahrung, dass auch der Körper berührt wird und etwas lösen darf, dass jemand da ist. Ganz wichtig vielleicht da ein zentraler Punkt, der klingt sehr, sehr einfach. Aber meine Erfahrung ist die in einem echten Kontakt mit jemand sein. Das ist ganz wertvoll. Aber es ist teilweise auch sehr selten, also tieferer Kontakt mit der Seele aufzunehmen. Und dann und nur dann passiert da was. Und im Alltag gehen wir ganz oft so komplett aneinander vorbei und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in diesen ich nenne es jetzt mal Boudoir Situationen ja auch eine echte Nähe entsteht. Oder vielleicht auch die Frage an dich, genau dieses wirklich in Kontakt mit dem anderen Menschen zu sein Wie erlebst du das? Oder wie sind da erste Schritte entstanden? Weil für mich ich weiß, das ist in jedem Fall auch heilend und wichtig.

00:18:44: Marion: Genau. Also Boudoir kann sehr, sehr, sehr heil sein in Bezug auf Vertrauen zu anderen Menschen. Weil die Frauen, die ja zu mir kommen, vertrauen mir ja zu ein hundert Prozent, was da jetzt während dem Shooting passiert. Und man muss auch sagen, dass sich die Frauen ja auch sehr verletzlich zeigen in dem Moment. Weil viele haben auch einfach tatsächlich das Problem. Und alle Frauen, die jetzt gerade zuhören, kennen sich mal selbst überlegen. Wann hat man sich das letzte Mal bewusst nackt oder auch nur in Unterwäsche mal im Spiegel angeguckt? Und da fängt das viele schon an, dass viele diesen Bezug zu sich ja auch schon gar nicht mehr haben. Wirklich mal alleine sich vor dem Spiegel zu stellen und sich mal bewusst zu betrachten oder auch nur bewusst sich anzufassen und anzufassen, meine ich jetzt nicht auf eine sexuelle Art und Weise, sondern sich tatsächlich einfach mal zum Beispiel über den Arm zu streicheln. Wie oft nimmt man sich mal fünf Minuten Zeit, zum Beispiel nach dem Duschen sich einzucremen? Das ist so das klassische Beispiel.

00:19:42: Bernd: Mit mir selbst, da auch in Kontakt gehen, auch körperlich.

00:19:46: Marion: Und wirklich das ganz bewusst zu machen. Nicht so ganz schnell. Hurry up. Ich muss noch schnell einkaufen, ich muss noch mit dem Hund raus, ich muss noch die Kinder abholen, sondern das, dieses bewusste das machen halt eben ganz, ganz, ganz, ganz wenige. Und das musste ich selbst tatsächlich auch erst lernen. Dieses ich nehme mich und meinen Körper ganz bewusst wahr und habe auch den Mut, mich auch so zu zeigen gegenüber einer fremden Person. In dem.

00:20:12: Bernd: Moment.

00:20:13: Marion: Ja.

00:20:13: Bernd: Auch noch mal an alle, die jetzt zuhören Ich ich denke, das ist sehr sehr gut. Ist da auch so Rituale zu entwickeln, also zum Beispiel im Bad sich bewusst einzucremen, sich Zeit dafür zu nehmen, also Rituale mit mir, mit mir selbst zu sein. Diese me time, wie man heute sagt. Selbstfürsorge und die Erfahrung auch zu machen. Du hast ja in einem deiner einer deiner Episoden erzählt, wie tief dich das auch geschüttelt berührt hat. Wenn Frauen vor dem Spiegel stehen und geweint haben, weil sie sich eben, ich sag mal, ablehnen, ihren Körper einfach hässlich finden oder nicht schön. Also man muss schon sagen hässlich finden und da so ein ganz großer ja, das ist ja Verzweiflung auch irgendwie. Da hast du ja auch gesagt, das hatte ich sehr tief berührt und da sehe ich ja dann auch so die tiefere Motivation für dich drin auch helfen zu wollen oder einfach Wege zu öffnen.

00:21:14: Marion: Auf jeden Fall. Also ich sage auch immer, dass ich nicht nur Fotografin, sondern auch in dem Moment Coaching bin, weil ich möchte nicht einfach nur Knipsknips ein paar Bilder machen und dann fertig. Sondern es geht wirklich um dieses Thema, dass ich Frauen dabei helfen möchte, wieder eine gesunde Beziehung zu sich und zu dem eigenen Körper herzustellen. Und das fängt tatsächlich bei dem Thema an, dass ich mich mal aktiv im Spiegel anschauen kann und nicht sehe. Meine Brüste sind zu klein, mein Hintern ist zu dick. Ich habe noch diese Lieblingswort Rettungsringe am Bauch etc., sondern dass man sich wirklich auf das Positive fokussiert am Körper. Was finde ich schön an meinem Körper und dass sich wirklich bewusst anzusehen. Und wenn ich shoote ich ich weiß genau, welche Situationen du meinst. Ich habe direkt wieder dieses Shooting im Kopf, da war das dann tatsächlich auch so ich habe meine meine Queen, wie ich sie immer liebevoll nenne, meine Königin vor den Spiegel gestellt und habe aber gesagt Du darfst dich jetzt einfach mal aktiv im Spiegel anschauen und darf sie streicheln und habe ihr dann aber auch Komplimente gegeben. Schau dir mal an, wie schön gerade deine Augen leuchten.

00:22:25: Bernd: Wie komplett neue Erfahrungen.

00:22:26: Marion: Absolut. Weil das ist halt auch tatsächlich das Thema viele Menschen allgemein. Das sage ich jetzt nicht nur Bezug auf Frauen, aber viele Menschen im Allgemeinen können keine Komplimente annehmen, aber erfahren auch oftmals auch gar keine.

00:22:42: Bernd: Eine ganz andere Erfahrung gemacht. Also was ich auch ganz stark fand und da bin ich wieder bei dem, was ich vorhin gesagt habe. Und ich will das auch noch mal ganz bewusst betonen, weil ich es für sehr, sehr stark finde. Diese Deutungshoheit, also Deutungshoheit, heißt Wer deutet mein Leben? Sind das andere, die über mich reden? Oder bin ich es, der meine Geschichte deutet? Oder ein liebevoller Mensch, der sich mir zuwendet und eine neue Deutung anbietet? Und da hast du ein Beispiel in deinem Podcast gebracht, das sich absolut exzellent finde, nämlich die Neudeutung einer Kaiserschnittnarbe. Vielleicht sagst du dazu was. Du merkst schon, ich habe deinen Podcast sehr aufmerksam gehört.

00:23:25: Marion: Finde ich auch sehr, sehr schön. Ja, Tatsächlich? Ich hatte. Ich hatte beide Erfahrungen schon mit mit meinen, mit meinen Frauen gehabt. Also es gab Frauen, die ihre Kaiserschnittnarbe gehabt, Kaiserschnittnarbe absolut gehasst haben, verabscheut haben, weil sie sie hässlich fanden. Ja, und ich hatte aber auch schon Frauen und das ist auch so ein bisschen meine Auffassung, die gesagt haben, diese Kaiserschnittnarbe, die gehört zu mir, weil die hat etwas Wundervolles hervorgebracht, die hat ein neues Jahr, einen neuen Menschen auf die Welt gebracht. Und es geht. Da geht es nicht nur um das Thema Kaiserschnittnarbe, sondern allgemein, dass jede Narbe ja eine Geschichte erzählt. Und ich finde vor allem Kaiserschnittnarben aka Mütter, die dürfen ihren Körper so was von feiern, weil man muss einfach mal überlegen, was dieser Körper geleistet hat, dass dieser Körper im besten Falle sage ich jetzt mal neun Monate. Manchmal geht es ja auch ein bisschen früher, aber im besten Fall neun Monate lang einen neuen Menschen hervorgebracht hat, einen neuen Menschen angezogen hat. Und man muss einfach mal überlegen Ein Kind, ein Baby hat im Schnitt um die drei bis dreieinhalb Kilo, das einfach da in diesem Bauch ist. Und das kommt dann zum Beispiel durch diese Narbe da raus. Das finde ich einfach so, also ich bin jetzt selbst nicht Mutter, deswegen weiß ich nicht, wie sich das anfühlt. Aber dieses, dieser Gedanke einfach daran, dass man nicht stolz darauf ist, was dieser Körper geleistet hat und was diese Narbe dann dementsprechend aussagt. Das finde ich so, so traurig, dass ich so viele Frauen sich für diesen Körper, der danach da ist, schämt, weil er einfach so verdammt viel geleistet hat.

00:25:13: Bernd: Da ist einfach was was Großes auch passiert.

00:25:17: Marion: Genau. Ja.

00:25:18: Bernd: Vielleicht. Das heißt nicht vielleicht, sondern an alle, die jetzt zuhören. Eventuell wollt ihr euch auch mal Gedanken machen, wie ihr gewisse Aspekte eures Lebens so deutet. Also eben euren Blick auf den Körper, vielleicht eure Wohnsituation oder was ihr beruflich schon gemacht habt und wie ihr das Ganze so deutet. Ich möchte gern ein Beispiel bringen, das mir sehr, sehr am Herzen liegt. Ich habe immer wieder mit Menschen zu tun. Überwiegend sind es auch Frauen, die deutlich traumatisiert sind, schwer belastet und in gewissen Phasen. Wie kann man sagen, da geht es beruflich nicht voran Und ich deute das eben einfach gern so, indem ich sage Hör mal, was du jetzt hier leistest, an deiner Psyche zu arbeiten, diese Aspekte auszuhalten und tief reinzugehen, in Erfahrungen dichter kennenzulernen und in den Heilungsprozess reinzugehen. Das ist so viel, dass es ja fast unmöglich ist, jetzt noch einen Job zu machen. Noch dreißig Stunden arbeiten gehen, weil das einfach total anstrengend ist, an der Psyche, an der Seele zu arbeiten. Und das sage ich auch deshalb, weil ich diese Phasen ja auch hatte. Und ich glaube, dass manche Menschen, gerade wenn sie sehr belastet sind, sich da komplett überfordern und das nicht wohlwollend genug deuten, dass das richtig Arbeit ist, an sich selber zu arbeiten. Ich weiß nicht, wie du den Punkt siehst.

00:26:56: Marion: Absolut. Also ich. Ich möchte auch einfach die Illusion nehmen zu sagen, man macht ein Coaching von einer Stunde und ist danach der glücklichste Mensch der Welt. Das ist harte Arbeit und auch ich arbeite täglich daran. Auch ich habe Phasen, wo ich mir denke, ich stehe morgens auf und denke mir alles scheiße, alles doof. Ich Wo ich mich aber selbst nicht mag, das ist normal. Das Wichtigste ist nur, dass man weiß, okay, es gibt auch wieder positive Tage und das ist, wie du sagst, es ist Harte, harte, harte und vor allem tägliche Arbeit. Zum einen diesen, ich sage jetzt mal die positiven Aspekte im Leben zu sehen. Sei es im Job, sei es in der Umgebung, sei es Freunde und Familie. Ich muss auch sagen, auch ich habe in diesem. In meiner Reise also aktiv angefangen habe ich zwei tausend ein und zwanzig habe ich ja, wo ich so Persönlichkeitscoaching nenne ich es mal angefangen habe. Das wollte ich jetzt hinaus. Jetzt bin ich so drin im Thema, dass ich gar nichts weiß, aber auf jeden Fall. Also ähm, genau. Es ist halt in vielen Lebensbereichen, wo man wirklich täglich dran arbeiten muss, sich ich sage jetzt mal allgemein diese positive Einstellung zu erhalten und auch auch ich muss sagen, ich habe zeitweise auch Teilzeit gearbeitet, unter anderem wegen meinem Du hast ja schon gesagt, ich habe, ich habe Hochzeitsfotografie, ich habe die Boudoirfotografie, ich hatte noch meinen Vollzeitjob. Podcast Also ihr hört heraus. Ich Ich kann nicht nur eins machen. Und dazu kam dann halt eben auch das Thema mit der ich sag jetzt mal Persönlichkeitsentwicklung an der Stelle. Und wenn man dann überlegt, man hat vielleicht nicht diese Persönlichkeitsentwicklung, sondern wirklich eine. Mir fällt gerade kein besseres Wort als mentale Störung ein. Traumata etc. etc. und möchte dazu noch nebenher arbeiten. Das kann.

00:28:53: Bernd: Ich.

00:28:53: Marion: Jetzt. Es kann zu viel sein. Ich will es nicht pauschalisieren, dass es immer zu viel ist, aber es kann definitiv. Pauschal kann definitiv zu viel sein, um zu sagen okay, ich kann mich um das eine und um das andere kümmern.

00:29:10: Bernd: Vielleicht von mir dann auch noch mal den Hinweis. Also teilweise Menschen, die ich kennenlernen und begleiten durfte. Da war es definitiv nicht mehr möglich zu arbeiten. Also dann geht es dann schon Richtung Erwerbsminderung oder Bürgergeld, weil die Belastungen zu groß sind. Aber dann ist es eben meine Aufgabe an mir selbst zu arbeiten. Und warum ich diesen Podcast mache ist ja, um Menschen aufzuzeigen, egal in welcher Situation sie sind, dass sie.

00:29:43: Marion: Diesen.

00:29:44: Bernd: Schritt gehen können und. Dass sie stimmt, Was für mich persönlich sehr wichtig war, auch in meiner Entwicklung, ist die Auseinandersetzung mit diesen inneren, also mit diesen Stimmen oder dem inneren Kritiker, der immer wieder so angreift und sagt so, du kannst nichts, du bist faul. Es waren jetzt bei mir zwei harte Nüsse, sag ich mal und ähm, vor vielen Jahren habe ich mich mit diesen Heiler Bruno Gröning auseinandergesetzt. Und der war sehr berühmt in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, also neunzehn hundert fünfzig er Jahren. Der hat mal so einen Satz losgelassen, der hat gesagt Lassen Sie das Böse nicht in sich hinein. Ich fand das ziemlich interessant, weil ich verstehe das so Ich selber brauche oder bin mein eigener Türsteher. Und wenn dann von außen wieder kommt, bist du heute wieder so hässlich oder irgendwie so was Negatives, dass ich wirklich dagegen kämpfe? Und mein Ansatz ist heute der, wenn wieder so was Negatives kommt, entweder aus den eigenen Gedanken oder von einem Menschen von außen richtig in den Abwehrkampf gehen und das, was aber noch drin ist, das negative rauswerfen. So wie ein Türsteher also im Club die rauswirft, die sich nicht benehmen. Und das ist für mich Psychohygiene. Also das Negative muss raus und wenn wieder was rein will, mich was fertig machen will, dann dass ich da auch dagegen kämpfe. Also ich persönlich habe das wirklich als richtigen Kampf erlebt. Dann auch bewusst zu sagen Nein, das stimmt nicht. Und einer meiner Sätze war ganz oft, dass ich gesagt habe auch laut dann Nein, sie hat nicht recht. Also diejenigen, die mir das oder das angetan haben und das sehe ich so, diesen Kampf kann mir keiner abnehmen. Also kein Therapeut oder jemand, sondern das ist so der Punkt, da ist es gut, wenn ich lerne, auch zu kämpfen. Ich weiß nicht, ob du da auch Erfahrung damit hast. Das ist jetzt von mir mal.

00:31:51: Marion: Auf jeden Fall. Also ich glaube, der innere Kritiker kennt jeder von uns und auch ich habe den inneren Kritiker. Bei mir ist es tatsächlich häufiger so das Thema ich bin nicht genug. Das ist bei mir tatsächlich so ein ganz, ganz, ganz starker innerer Kritiker, der mich sehr schnell in diesem Modus Ich muss mehr machen, ich muss noch mehr arbeiten, ich muss noch mehr leisten, um genug zu sein. Kam wahrscheinlich auch irgendwie aus der Kindheit, dass eines der Themen, die ich zum Beispiel in der Therapie mit meiner Therapeutin betrachtet.

00:32:16: Bernd: Fällt mir da auch schon Vorbilder beim viel arbeiten.

00:32:18: Marion: Genau. Genau. Und ich? Ich sagte auch immer bei dem Thema innerer Kritiker, dass auch so der Klassiker wenn dann halt eben die Frauen zum Beispiel vorm Spiegel stehen. So ach, die Brüste sind vielleicht ein bisschen schlaff und Aachen, diese Hose sieht mein Hintern aber nicht so schön aus. Dann kommen ja diese innere Kritiker zum Vorschein.

00:32:36: Bernd: Kebekus hat das schön gespielt, dieser Arsch.

00:32:38: Marion: Ja, genau. Und da sage ich zu meinen Frauen auch immer, die dann bei mir sind, Wenn dieser innere Kritiker kommt, dann sage ich immer so als Hausaufgabe sollen sie bitte für sich mitnehmen, so einen virtuellen Baseballschläger nehmen und dann diesen inneren Kritiker bitte einmal gegen die Wand hauen.

00:32:54: Bernd: Ja gut.

00:32:55: Marion: Genau.

00:32:55: Bernd: Das gefällt mir.

00:32:56: Marion: Bei dem anderen Punkt mit dem Thema von außen. Ich würde es nicht als Kampf bezeichnen, sondern eher wie gehe ich selbst mit den Kommentaren von außen rum? Ich sage mal so der Klassiker, den vor allem zumindest wir Frauen, glaube ich häufiger hören, ist Ach, du siehst ja heute richtig müde aus. Und dann ist halt wieder so das Thema. Okay, wie nehme ich das auf? Da kommen vielleicht so diese vier Ohren, vielleicht kennt man das so ein bisschen. Auf welchem Ohr höre ich jetzt gerade diesen Satz? Es ist so ein so eine Sache, nur ganz neutral. Okay, gut, ich sehe müde aus. Oder vielleicht habe ich auch schlecht geschlafen. Oder höre ich das eher so auf dem Beziehungsohr in Form von okay, was weiß ich? Also wie.

00:33:37: Bernd: Deutlich?

00:33:37: Marion: Wie deute ich das denn? Oder höre ich das auf dem Appellohr in Form von. Du solltest vielleicht mal ein bisschen mehr schlafen. Und das sind halt wieder das Thema. Okay, wie gehe ich mit solchen Kommentaren um? Gehe ich in diese Abhärtung, wie du gesagt hast? Nein, Stopp! Du hast nicht darüber zu entscheiden, oder? Also ich bin zum Beispiel immer ein Fan davon, das ganze so ein bisschen ins Lächerliche zu ziehen und so Ja ich weiß, habe heute mega Augenringe. Make up hat heute nicht geholfen. Dankeschön.

00:34:02: Bernd: So wie gesagt, der Satz Du siehst müde aus ist ja erstmal noch neutral. Da käme es dann noch auf den Ton an, also ja, ist oft. Also ich habe das ja bei mir, wenn jemand so richtig angetriggert ist, da ist ja auch alles falsch. Also das heißt, so sage ich mal, wenn es mir schon schlecht geht, ich habe nicht geschlafen, dann ist das, dann ist das und dann kommt ein Satz, der war gar nicht so gemeint, aber der knallt dann voll rein, weil der Trigger richtig durchknallt.

00:34:27: Marion: Genau. Und das ist, glaube ich, etwas, wo ich sage, daran kann man persönlich auf jeden Fall dran arbeiten, dass man solche Sätze nicht an sich ranlässt. Also habe ich auch schon oft genug.

00:34:38: Bernd: Oder anders deutet.

00:34:39: Marion: Oder anders deutet. Genau. Also ich muss gestehen, auch ich als Mensch von außen habe oft genug auch schon Sätze falsch gesagt, die ich gar nicht so gemeint habe. Also da kann man, glaube ich, auf beide Richtungen gucken, sowohl auf der wie nehme ich einen Satz an als auch wie kommuniziere ich einen Satz, dass man da einfach ein bisschen mehr darauf schaut, Wie kommuniziere ich denn miteinander?

00:35:02: Bernd: Das ist schon ganz spannend. Kurz einhaken Wie nehme ich einen Satz an? Das Das ist ja bildlich schon. Ja, nehme ich ihn überhaupt an oder sende ich ihn gleich wieder zurück? Return to Sender? Nee, Also das ist, ich sage mal, so ein bisschen härter formuliert Was zieh ich mir rein, was lasse ich da rein? Also ich bin heute in der glücklichen Lage, dass vor keine Ahnung sieben, acht Jahren oder so, aber das habe ich mir auch erarbeitet. Der innere Kritiker ist komplett verstummt und ich vermisse ihn auch nicht. Also das ist schon möglich. Gut, ich habe dir gut über vierzig Jahre jetzt schon an mir gearbeitet, also mindestens mal fünf und dreißig und das will ich auch allen, die zuhören, so sagen. Also jeder Schritt lohnt sich und irgendwann trägt das auch Früchte, die ich sag Ja natürlich, die Belastungen sind, da braucht es auch länger. Aber es lohnt sich, weiter zu gehen, Dinge auszuprobieren, Therapien, was euch gefällt, mal irgendwo einen Workshop mitmachen oder einfach mal etwas probieren, was ihr noch nicht kennt. Shooting zum Beispiel Boudoir Shooting oder ihr macht einen Kochkurs. Vietnamesisch kochen, was weiß ich, was euch interessiert. Jeder Schritt, den ihr für euch macht, also was euch gut tut. Oder ihr probiert mal was aus. Zählt eigentlich alle Schritte in die Richtung. Und wie gesagt, von meiner Erfahrung her. Ich habe das aber erst Jahre später gemerkt, dass dieser Kritiker nichts mehr sagt. Wie es genau funktioniert hat, weiß ich nicht, aber doch, ich denke schon, indem ich mir selber wirklich näher gekommen bin oder bei mir angekommen bin. Oder wie man das auch immer bezeichnet. Und dieses grundsätzliche Ich bin okay, so stark war das da. Ja, dass diese Stimme verstummt ist. Und das ist ja auch viel angenehmer. Das wünsche ich übrigens allen Menschen.

00:37:01: Marion: Ja, man muss halt dazu sagen, das geht halt nicht von heute auf morgen. Wie du gesagt hast, es ist ein Prozess, das ist so ein fließender Übergang und das ist halt einfach das Thema. Man muss und ich sage jetzt mit Absicht muss. Ich bin eigentlich kein Fan von dem Wort muss, aber man muss dranbleiben. Man darf sich nicht unterkriegen lassen, wenn es doch mal wieder schlechte Tage gibt. Und das kann auf jeden Fall dabei helfen, a wieder die Beziehung zu sich selbst zu finden, sich selbst zu akzeptieren und diesen inneren Kritiker auszublenden. Ich glaube, dass dieser innere Kritiker immer in einem drin ist. Die Frage ist nur wie laut nimmst du die Stimme? War und ist die Stimme sehr, sehr laut? Schreit sie dich an oder ist sie einfach gerade so leise, weil alle anderen positiven Stimmen in deinem Kopf lauter sind als die?

00:37:47: Bernd: Also meine Erfahrung ist jetzt, dass er dass das weg ist, also dass es einfach komplett rausgeworfen habe ich das dann irgendwann aber ähm ja, also schnell geht das mit Sicherheit nicht umgekehrt. Also ich ich formuliere es gern auch von der anderen Seite. Also ich könnte mir ja so viel Negatives reinziehen in Social Media. Da und dort. Das diese inneren bösen Stimmen oder diese innere Kritiker immer immer stärker wird. Das heißt, das ist ja genau der Punkt der Selbstfürsorge zu sagen okay, bloß weil die jetzt so einen Hintern hat und sportlich ist, muss ich das ja nicht sein, oder? Jetzt als Mann, dass ich dann denke, okay, der kauft sich jetzt seinen zweite Porsche, aber was interessiert das mich eigentlich? Also vielleicht an diesem Punkt auch mal ganz liebe Grüße an alle Männer, die zuhören. Wir haben heute viel über Frauen gesprochen, aber ich weiß, dass die Jungs ja auch ihre ganz eigenen Schwierigkeiten haben.

00:38:43: Marion: Auf jeden Fall. Also alles, was ich jetzt gerade gesagt hat, das ist natürlich auf Männern auch so, also meine Zielgruppe ist halt durch die Boudoir Shootings Frauen. Deswegen rede ich viel, viel mit Frauen. Ähm, und ich sage auch immer ich ich helfe auch wahnsinnig gerne Frauen. Also sowohl über meinem Podcast als auch über die Shootings. Ich bin jetzt gerade dabei, noch eine, ich sage jetzt mal neue Marke in Anführungsstrichen aufzubauen, weil ich gerne sage Ich möchte gerne mehr Positivität, mehr Selbstliebe in die Welt hinaustragen. Du hast es gerade schon gesagt Social Media ist ja so voll von negativen Nachrichten, von Vergleichen, von Triggern, dass ich gerne so ein kleines Flämmchen dazu legen möchte in Form von Hey, bei mir gibt es positiven Input. Weil das kann wahnsinnig, wahnsinnig wahnsinnig schwer sein für einen, wenn man die ganze Zeit nur über Social Media, über Werbung, über Nachrichten davon zugeballert wird. Man ist nicht genug. Du brauchst noch das. Du musst noch jenes machen. Und schau mal, hier ist eine Krise und da ist eine Krise. Und das musst du noch verändern, damit du perfekt bist, oder? Das brauchst du, um geliebt zu werden. Bullshit.

00:39:51: Bernd: Ganz genau. Genau in diesen Punkt möchte ich dir auch ein Kompliment machen. Also ich habe dich ganz bewusst für den ersten echten, längeren Podcast im Gespräch ausgesucht. Weil da so eine tiefe Ehrlichkeit bei dir ist und Echtheit. Also es ist bei mir so rübergekommen in deinem Podcast und da spüre ich halt so echte Substanz. Und ich habe mir das die Woche nochmal bewusst gemacht. Vieles, was wir in Social Media sehen, da sind ja schon viele Botschaften und Inhalte. Aber es ist oft hohl, weil die Menschen nur irgendein Konzept, das sie gelernt haben, da so abspulen. Und es hat nichts mit mit einer tiefen Ehrlichkeit zu tun. Aber um persönlich wachsen zu können oder was zu verändern, brauche ich einen echten Kontakt, ehrliche Aussagen, eine echte Tiefe, weil wir nur daran reifen können. Und deshalb ist Social Media an viele Punkte so Wir konsumieren sehr viel, aber wir werden nicht satt.

00:41:01: Marion: Na ja, auf jeden Fall.

00:41:03: Bernd: Siehst du das. Wie siehst du das?

00:41:06: Marion: Tatsächlich ist Social Media so darauf ausgelegt, dass du nicht satt wirst.

00:41:10: Bernd: Ja, das ist ein Konzept. Ja, die wollen das. Ja, Die wollen, dass man immer weiter dran bleibt.

00:41:14: Marion: Und man muss halt auch dazu sagen. Also das habe ich lustigerweise gestern bei einem Vortrag auf meiner Arbeit gehört. Dieser Satz hat sich bei mir so krass eingebrannt. Und er spricht so viel Wahrheit aus. Und zwar bad news are good news. Das bedeutet halt quasi wenn du überall schlechte Nachrichten hast und Kritik hast und siehst und machst und tust, dann ist das für die für die Medien Bereiche. Und so weiter und so fort. Gute Nachrichten, weil wir Menschen sind. Unbewusst glaube ich einfach darauf gepolt, dass wir. Wir wollen nichts Gutes hören. Wir wollen die Schlagzeilen von Da ist ein Krieg und da ist noch mal eine neue Wiese, ein neuer Shitstorm oder so was. Und da ist so viel Negativität, dass man, glaube ich unbewusst mehr darüber wissen will. Was ist da passiert? Was ist da passiert? Was ist da passiert? Klassiker Unfall Gaffer ist genau das gleiche Konzept und ich.

00:42:14: Bernd: Glaube, dass das gewisse Ursachen hat. Also sagen wir mal, wenn man ganz weit zurückblättert in den Beginn der Menschheit, da waren wir darauf angewiesen zu wissen, dass da ein Säbelzahntiger gesichtet wurde und dass dort das passiert ist. Also es war überlebenswichtig. Und das ist ja die Schwierigkeit in unserem Gehirn, dass diese ganz alten Muster noch arbeiten, aber diese digitale Industrie das komplett ausnutzt. Vor Jahren hieß es ja dann, Facebook hat den Algorithmus so angepasst, eher etwas härter ranzugehen, weil sie dann mehr Aufmerksamkeit kriegen und mehr verkaufen. Aber ich glaube, unser Gehirn ist eben genau aus diesen Gefahren erkennen noch mit drin und dann geht das so in diese negative Richtung und und schaukelt sich enorm hoch.

00:42:58: Marion: Ja, man muss sich ja nur mal die Kommentare zu manchen Reels, also zu manchen Videos auch mal anschauen, wie oft da einfach nur geschimpft wird und nur getriggert wird. Also ich bin teilweise ich, ich falle oft genug auch darauf rein. Muss ich dazu sagen. Aber ich bin oftmals geschockt, wie viel Bosheit teilweise in Menschen herrscht. Aber das ist genau das, was ich will. Jetzt nicht sagen alle, aber viele Menschen anzieht, die wollen Neugier, die wollen Gossip, die wollen Tratsch, die wollen Bosheit. Man muss halt mal tatsächlich überlegen. Also ich zum Beispiel schaue keine Nachrichten mehr, weil ich mir sagte, ich möchte mir diese negativen Sachen nicht reinziehen, weil wie oft hörst du von? Da ist ein Anschlag passiert, da ist ein Krieg ausgebrochen und da ist jemand umgekommen, Da war ein Unfall. Aber wie oft hörst du denn? Hey, hier hat jemand, ähm, keine Ahnung. Eine seltene Münze oder so was.

00:43:53: Bernd: Ja, indem du das jetzt erzählst. Also, das ist jetzt keine Kritik, sondern nur einfach von der. Von dem mentalen. Ja, noch mal, immer wenn wir darüber erzählen, erzeugen wir ja diese Bilder noch mal reproduzieren die. Das heißt, jetzt mussten alle, ob sie wollten oder nicht, an einen Unfall denken. Und da habe ich ja gelernt, mich selber in der Sprache und insgesamt umzuerziehen. Wir brauchen einfach mehr positive Bilder.

00:44:15: Marion: Auf jeden.

00:44:16: Bernd: Fall. Und darauf will ich vielleicht auch eingehen von meinem Podcast her Ja zur Liebe, was möchte ich? Ich wünsche mir liebevolle, zufriedene Menschen, weil das sind auch friedliche Menschen. Und hätte dieser Planet überwiegend solche Menschen voller Liebe zu Frieden zugewandt, dann würden viele Konflikte halt aufhören. Und ich finde gerade auch jetzt in dieser Zeit Liebe in die Welt zu senden, ganz wichtig. Gut, es war schon immer wichtig, aber im Moment spitzt sich ja das schon sehr, sehr zu.

00:44:55: Marion: Ja, ich finde, man kann da tatsächlich auch schon selbst bei sich anfangen. Das Thema Neid, finde ich, ist so ein ganz klassisches Thema wie die.

00:45:03: Bernd: Alte Gift.

00:45:04: Marion: Das alte Gift. Und ich glaube, dass viel, viel, viel von dieser Bosheit einfach auf dem Thema Neid entsteht, dass man es vielleicht manchen Menschen was nichts gönnt. Und auch das war zum Beispiel bei mir ganz lange Thema. Ich habe ganz oft Kollegen gesehen, Fotografenkollegen, wo ich mir gedacht habe, warum hat der jetzt diese Hochzeit bekommen und ich nicht. Und inzwischen denke ich mir so Boah, geil, der hat diese Hochzeit bekommen, wie schaff ich das auch? Auch das ist dann zum Beispiel so der Punkt mit nicht neidisch sein. Warum hat er das nicht zulassen, sondern sich für denjenigen zu freuen oder für diejenige und zu sagen wenn ich das auch will, wie schaffe ich das? Vielleicht auch einfach mal fragen, ganz ganz lieb.

00:45:44: Bernd: Also worüber ich ja schon lange nachdenke, eigentlich schon seit meinem Studium. Damals haben wir uns mit diesem Max Weber beschäftigt und Arbeitsethik. Ich will jetzt nicht wissenschaftlich werden, aber einfach folgendes in einen bestimmten christlichen Kulturkreis haben die Menschen über Jahrhunderte gelernt, sich nur über Arbeit zu definieren in ihrem Wert und. Jemand, der nichts arbeitet, ja, da wird es dann halt schon schwierig. Für mich habe ich erkannt, dass der Mensch einfach nur indem er ein Mensch ist, auch wenn jetzt jemand behindert ist oder egal wie krank unser Menschsein allein ist, Legitimation genug. Und das habe ich mir selber dann auch ab einem gewissen Punkt erlaubt krank zu sein, belastet zu sein und innerlich ja dazu zu sagen, weil. Weil es halt so war. Wenn ich mich dann noch angegriffen hätte, weil ich jetzt rausgefallen bin, nicht mehr arbeiten konnte oder so, dann wäre es noch schlimmer geworden, ne? Genau. Ja, jetzt sind wir sehr in die Breite und von den Themen her, da könnten wir noch lang dranbleiben. Ich hatte vorhin so gedacht, ich würde gerne so ein kleines Experiment machen, nämlich einfach mal so, ja, so kurz, so in sich spüren, ob da vielleicht ein oder zwei Sätze kommen, die wir jetzt, also du und ich, dann noch mal auch den Menschen, die zuhören, sagen wollen. Also wenn so eine innere Resonanz so reinzuspüren, ob es da einen Satz gibt, den ich gern mit ja, viel Kraft oder ja viel Gefühl jetzt sagen möchte.

00:47:24: Marion: Fällt tatsächlich relativ spontan sogar was ein, was ich gerne euch allen da draußen gerne mitgeben möchte. Und zwar Jeder Mensch ist perfekt unperfekt und man sollte nicht danach streben, zu ein tausend Prozent perfekt zu sein oder einem anderen Idealbild nachzurennen, Weil jeder Mensch ist ein absolutes Unikat und jeder Mensch darf genau diese Unperfektheiten, die einem ausmachen, akzeptieren, lernen, Wertschätzen lernen und sich darüber auch definieren. Weil das macht uns Menschen so besonders, dass wir nicht gleich sind. Und das macht uns, glaube ich, auch alle so liebenswert.

00:48:06: Bernd: Oh, das ist ein ganz großer Satz. Das berührt mich auch. Vor allem auch die Art, wie du das gesagt hast. In mir ist so aufgestiegen für dich, für euch, die jetzt zuhören, ganz, ganz tief in euch. Da ist ganz viel Liebe und da ist auch Licht. Das ist nur verbuddelt oder oft zugemüllt. Es lohnt sich, euch selbst näher zu kommen, in diese Tiefe zu gehen, durch den Müll durchzugraben und ihr werdet erleben da ist die Liebe, da ist Licht. Sicher, sie ist auch außen, Aber wenn ihr euch immer außen abhängig davon macht, dass euch jemand liebt. Das ist schwierig. Und glaubt mir, es liegt als Schatz ganz, ganz tief. Auch in euch, In jedem von euch und habt den Mut, euch so unter dem Aspekt kennenzulernen. Liebe Marion, ich danke dir sehr, sehr für dieses wundervolle Gespräch. Ich ahne, dass das nicht unser letztes Gespräch war.

00:49:11: Marion: Danke, dass ich Gast sein darf.

00:49:13: Bernd: Ja, und du darfst gerne den Schlusssatz noch sagen oder nochmal Werbung machen für deine Boudoirfotografie, wenn du möchtest. Und dann?

00:49:25: Marion: Ja klar. Also ich würde mich natürlich sehr, sehr freuen, wenn ich mit meiner Boudoirfotografie noch mehr wundervollen Frauen zeigen darf, wie einzigartig und ja wunderschön sie sind. Also von daher schaut gerne auf meinem Instagram Account vorbei. Foto by Marion und ihr dürft dann auch gerne auch mal in meinem Podcast reinhören. Der heißt jetzt aktuell noch Sag ja zu dir, wird aber bald umbenannt in als kleiner Teaser schon mal Kopfchaos, Herzkino. Und genau. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, vielleicht noch mal Gast sein zu dürfen. Und ich freue mich auf jede Frau, die sich gerne bei mir meldet und mit mir shooten möchte oder sich mit mir nur unterhalten möchte. Ich bin da jederzeit bereit.

00:50:11: Bernd: Schön. Ich werde also dein deine Seite auch in die ShowNotes da reinschreiben. Also bei dem Podcast. Ich wünsche dir von Herzen alles, alles Liebe, auch für deine weitere Entwicklung. Auch ja alles was du gesagt hast, dass es gelingt und ja, von Herzen alles, alles Liebe. Dankeschön und an euch, die ihr zugehört habt. Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch, dass ihr dabei wart und ich hoffe, dass ihr wieder dabei seid, wenn es heißt Ja zur Liebe.

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